AUTOMATIK SEEDS - Viel Grow mit wenig Mühe - Autoflowering

Wir durften für euch verschiedenen Growern über die Schulter schau­en, die zum ersten Mal Auto-Sorten growten. Gegrowt wurden die „Auto-Tutankhamun“ (Pyramid Seeds) die „Royal Dwarf“ (Royal Queen Seeds) und die „Auto-Nothern Lights“ (Royal Queen Seeds).

am Nachmittag wenige Sonnenstunden, also nicht gerade optimal. Er entschied sich dieses Jahr für Automatik-Plants, weil ihm die letzten zwei Jahre alles verschim­melt war. Also pflanzte er Anfang Juni seinen ersten Selbstblüher an. Die Auto­Tutankhamun, eine Kreuzung aus AK47/ Super Skunk und einer Ruderalis. Laut Züchter eine 90-prozentige Ruderalis- und 10-prozentige Sativakreuzung. Wie immer setzte er den Samen in ein 10x10 cm klei­nes Töpfchen, das mit Anzuchterde gefüllt war. Nach drei Tagen sah man schon, wie der Keimling aus der Erde kam und sich der Sonne entgegenstreckte. In der ersten Woche goss er nur mit WasserAUT0MATIK-SEEDS 00 und wenig Wurzelstimulator, ohne PH- oder EC-Wert zu messen. Nach sieben Tagen wurde der Sämling in einen Terrakottatopf umge­topft, der mit einer Light-Mix-Erde befüllt wurde. Nach etwa fünf Wochen zeig­ten sich auch schon die ersten kleinen Blütenansätze. Tony begann, die Pflanze mit einem Blütendünger zu verwöhnen. Er war total begeistert von dieser inzwi­schen 55 cm großen Lady und ihren vielen Seitentrieben. In der sechsten Woche sah man schon das Glitzern der Trichome auf den kleinen Blütenblättern. Es war mitten im Juli, und seine Pflanze stand in voller Blüte. Im August, nach insgesamt zehn Wochen, war es dann soweit. Die „Auto­Tutankhamun“ ist nur 80 cm groß gewor­den und war absolut anspruchslos. Tony konnte es kaum erwarten, sie zu probie­ren. Nach acht Tagen war es soweit, seine erste Kostprobe stand an. Der Rauch war sehr mild und der AUT0MATIK-SEEDS 03Geschmack würzig und fruchtig zugleich. Vom Turn her zwar nicht so stark wie meisten Indoor-Sorten, aber besser als viele Outdoorsorten. Der Ertrag hielt sich mit 37 Gramm in Grenzen, dafür erntete Tony feinste Blüten. Für Tony ist die Auto-Tutankhamun die ideale Balkon-Pflanze für die Stadt, klein, unauffällig und riecht nicht so stark.

AUT0MATIK-SEEDS 01Weiter geht es mit der „Royal Dwarf“, einer Skunk-Ruderalis-Kreuzung, die innerhalb von 9 Wochen erntereif ist. Der Züchter von Royal-Seeds nennt sie auch die Bonsai-Automatik, weil sie viel kleiner als die meisten Selbstblüher ist. Phillip, ein Student aus Bayern ohne Growkenntnisse, hatte die „Royal Dwarf“ in einer kleinen Ecke unter einer Treppe mit einer 125er Sparlampe gegrowt. Phillip wohnt in einer kleinen Einzimmerwohnung, die einzige Möglichkeit, ein bis zwei Pflanzen zu growen war unter der Treppe gege­ben. Er kaufte sich also eine 125er Dual­Spektrum-Sparlampe, vier 6-Liter-Töpfe und einen Sack guter Pflanzenerde. Einen Reflektor bastelte er sich aus Pappe und Alufolie selbst. Phillip setzte vier Samen zum Keimen direkt in den AUT0MATIK-SEEDS 04Töpfen an.

Alle vier Samen zeigten sich nach drei bis vier Tagen, und das, obwohl keine Anzuchterde verwendet wurde. Die Temperaturen lagen tagsüber bei 22 °C und nachts bei 18 °C. Er gab den Pflanzen immer nur 12 Stunden Licht, und auch hier wurden der PH- oder EC-Wert nicht einmal getestet. Die Pflanzen wuch­sen sehr langsam, nach zwei Wochen Wachstum begann dann auch schon die Blüte. Phillip gab ihnen weder Dünger noch Zusätze, nur reines Leitungswasser. Nach sechs Wochen hatten sie eine Höhe von 40 bis 50 cm erreicht. Die Blüten waren klein, aber sehr hart, und im Licht sahen sie aus wie kleine Diamanten. Ende der neunten Woche waren sie dann ernte­reif. Die Royal-Dwarf ähnelte einer Kush-Sorte, sowohl vom Aussehen als auch vom Geruch. Phillip schnitt sie ab und hing sie kopfüber AUT0MATIK-SEEDS 02in einem Karton an einer Leine zum Trocknen auf. Nach 10 Tagen dann seine erste Kostprobe. Der Geschmack war sehr würzig, aber mild, und der Turn war sehr entspannend, ein Couchdrücker. Der Ertrag hielt sich in Grenzen, insge­samt nur 45 Gramm bei vier Pflanzen, das ist aber auch kein Wunder bei nur 125 Watt und null Wissen. Für Phillip aber war das schon ein voller Erfolg und der erste Schritt in die Unabhängigkeit.

Die dritte Automatik-Sorte war die Auto-Northern Lights, eine neue Genetik von Royal-Seeds. Luc, ein alter Grower aus den Niederlanden, stellt hin und wieder mal eine Automatik als Lückenfüller mit in seinem Growraum, so kann er immer mal eine neue Auto-Sorte testen. Diesmal hat er sich für die Auto-Northern Lights entschieden. Er ließ das Samenkorn in einem Steinwollewürfel keimen und stell­te sie unter zwei 18-Watt-Neonröhren bei 18 Stunden Licht. Anschließend setzte er den Sämling in einen Topf, damit sich ein schönes Wurzelgeflecht bilden konn­te. Er verwöhnte sein Baby nur mit etwas Wurzelstimulator und PH reguliertem Wasser. Ende der zweiten Woche topfte er sie nochmal in einen 8-Liter-Topf um und setzte sie unter einer 250-Watt-MH­Lampe, bis sie sich entschied, in Blüte zu gehen. Ende der dritten Woche und bei einer Größe von 35 cm war es dann soweit, dass Luc sie in den Blüteraum stellen konnte. Hier stand sie mit weiteren 20 Pflanzen unter einer 400-Watt-HPS­Lampe. Anfang der vierten Woche bilde­ten sich schon die ersten kleine Buds, die auch eine kleine Harzschicht besaßen. Die Buds wurden von Tag zu Tag dicker, genau wie die Harzschicht auf den Blättern. Luc gab ab der siebten Woche zusätzlich zum Blütedünger auch noch einen Blüte-Booster hinzu, am Ende hatte sie eine Größe von 1,40 Meter, und der Ertrag lag bei 43 Gramm. Der Geschmack war sehr fruchtig und mild, nicht so würzig wie die meisten Auto-Plants. Vom High erinnerte es an eine starke Indica, das Richtige, um nach einem stressigen Arbeitstag runter zu kommen.

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