OUTDOOR MIT AUTOFLOWER - Wir machen’s uns draussen

September 8th at 3:05am Tasha Maxwell

Es wird immer beliebter, Autoflower­Genetiken anzubauen, indoor und out­door. Die mit Ruderalis gekreuzten Genetiken sind zwar leider schwaecher, aber die aktuellen Zuchterfolge zeichnen den kuenftigen Weg vor, dieses Defizit aus­zugleichen. Die Autoflower-Genetiken werden immer besser, sie werden immer ertragreicher, und sie bluehen auch im Sommer, wenn sie richtig viel Sonne bekommen. Es sind outdoor die gleichen Qualitaeten wie indoor moeglich. Deswegen widmet sich dieser Artikel auch dem Outdoor-Anbau mit Autoflower­Genetiken. Diese eignen sich besonders fuer den Outdoor-Anbau, da sie unabhaen­gig zur Beleuchtungszeit bluehen und sehr schnell fertig werden. Man kann diese eher klein wachsenden Pflanzen in Felder, an Wegesraender oder auf Wiesen setzen, und sie werden gelingen. Es gibt aller­dings einiges zu beachten. Die Pflanzen vorziehen und auswildern Die meisten Grower OUTDOOR MIT AUTOFLOWER 01 ziehen ihre Autoflower-Pflanzen vor. Das geht prak­tisch gesehen genau wie mit normaler Saat und soll hier somit nicht genauer erlaeutert werden. Da diese Pflanzen sehr schnell in die Bluete kommen, muss man sie zuegig nach draussen setzen, oft mit einer Groesse von unter 15 Zentimetern. Das Einpflanzen ist fuer die Pflanze natuer­lich Stress, sie muss neu verwurzeln. Es besteht die Gefahr, dass es der Pflanze zu trocken wird und sie eingeht. Diese Gefahr besteht, weil man die Saat normalerwei­se in luftiger Blumenerde vorzieht, die schnell austrocknet. Diese Blumenerde ist fuer den Garten gedacht, wenn man waessern kann. Wenn nicht gewaessert wird, dann liegt sie schnell trocken. Wenn die gerade eingesetzten Pflanzen noch nicht in den Boden gewurzelt sind, bekommen sie kein Wasser. Es gibt aber eine Technik, damit diese Blumenerde weniger schnell austrocknet. Man setzt den Setzling etwas tiefer in die Erde und bedeckt die Blumenerde mit dem schweren Mutterboden. Wer gerne mal zum Giessen kommen moechte, sollte die Pflanze nun nicht wie auf einen Huegel set­zen. Die Pflanze sollte in einer Mulde ste­hen, damit das Giesswasser nicht abfliessen kann, sondern zur Pflanze in den Boden einzieht. Beim Auspflanzen der Pflanze muss natuerlich ein wenig gegossen wer­den. Ausserdem ist der Setzling nicht nach draussen zu setzen, wenn die Sonne stark scheint. Regenwetter ist Pflanzwetter. Man sollte seinen Pflanztermin so abpas­sen, dass es die naechsten paar Tage maessi­ges Wetter mit Regen gibt. Dann wird die Pflanze sicher angehen. Die Pflanzen wur­zeln bei maessigem Wetter, sie wachsen bei Sonne. Da die Pflanzen aber gerade erst gesetzt wurden, sollen sie erst wurzeln und dann erst wachsen. Wer seine Autoflower-Seeds saet, der soll diese Pflaenzchen nur eben heran wachsen lassen und nach bereits drei Wochen dorthin einpflanzen, wo die Pflanze dann stehen soll. Die Pflaenzchen sollen eingepflanzt werden, bevor sie richtig zu bluehen beginnen. Beim Einpflanzen muss nicht geduengt wer­den, die Pflanzen wurzeln bei weniger Duenger besser. Auf Langzeitduenger ist zu verzichten, da diese Pflanzen keine lange Zeit stehen werden. Wenn die Pflanzen angegangen sind, kann man mit etwas Naehrstoffloesung giessen. Wenn man die Pflanzen allerdings auf ein Maisfeld setzt, dann ist das nicht notwendig, da sich der Bauer um alles gekuemmert hat. Auch an Wegesraendern oder auf verlassenen Waldwiesen sind Naehrstoffe im Boden, da die verrottende Vegetation den Boden duengt. Hier kann etwas Naehrstoffloesung allerdings nicht schaden. Viele Outdoor-Grower haben noch ganz andere Probleme. Gerade dann, wenn man auf einer Waldwiese anbau­en moechte, ist die Gefahr hoch, dass Schnecken die gesamten Pflanzen auffressen. Das soll natuerlich nicht so sein. Rund um die Pflanze soll­te die Grasnarbe entfernt werden. Ringsherum kann man ein wenig Schneckenkorn streuen, das es in jedem Gartenhandel zu kaufen gibt. Somit sollten die Setzlinge gesichert sein. Es gibt aber auch noch Rehe, die solch ein junges Pflaenzchen gerne mal abfressen. Auch hier kann man etwas machen. Man kann sich einen Maschendraht oder Karnickeldraht kau­fen und aus diesem eine Rolle fertigen. Diese Drahtrolle stellt man einfach ueber den Setzling und im Regelfall reicht das als Schutz vor Rehen. Man sollte jedoch aufpassen, dass diese Drahtrollen nicht gesehen werden koennen, da dieser Fremdkoerper in der Natur das Interesse von z. B. Foerstern oder Hundebesitzern wecken koennte. Deswegen sind diese Drahtrollen nur an wirklich versteckten Stellen zu verwenden oder dann, wenn der Mais bereits so hoch ist und sie verdecken kann. Viele wollen bereits im April Pflanzen nach draussen setzen, obwohl es eigent­lich noch viel zu frueh dazu ist. Wer sich hier allerdings nicht bremsen kann, der kann die Drahtrolle mit Frischhaltefolie einwickeln und ueber den Setzling stel­len. Man hat sozusagen sein eigenes klei­nes Gewaechshaeuschen fuer eine einzelne Pflanze. Die Abdeckung soll sich nach innen woelben und muss Loecher haben, damit das Regenwasser abfliessen kann. Immerhin braucht der Setzling unter der Folienrolle auch sein Regenwasser. Dann ist es allerdings durchaus moeglich, die ersten Setzlinge bereits Mitte April raus zu setzen, Autoflower-Genetiken waeren dann bereits Ende Mai fertig, man wuerde an den gleichen Stellen die naechsten Setzlinge einsetzen und koennte so in einem Jahr dreimal von einer Stelle ern­ten. Die zweite Ernte wuerde allerdings wohl die beste werden.

Weitere Tipps

Der Umtopfstress kann leider auch die Autoflower-Genetiken bremsen, und das fuehrt mitunter zu nur kleinen Pflanzen mit deutlich weniger Ertrag. Wer den Umtopfstress wirklich gering halten moechte, der kann folgendes versuchen: Es werden Pflanztoepfe von Jiffy verwen­det. Diese bestehen aus gepresstem Torf und koennen als gesamtes eingepflanzt werden. Die Wurzeln wachsen durch den Pflanztopf, und so gibt es praktisch keinen Umtopfstress. Aber zu Beginn haben diese Toepfe einen Nachteil: Die ersten Wurzeln wachsen durch den Torf und gehen dann ein. Das soll aber nicht so sein, und deswegen kann man den Topf einfach in Frischhaltefolie einschla­gen, die die Feuchtigkeit haelt. Damit bleiben die nach aussen wachsenden Wurzelstraenge intakt. Die Frischhaltefolie muss natuerlich am Boden gelocht wer­den, damit das Wasser abfliessen kann. Man sollte sehr darauf achten, dass man nicht zu nass giesst. Die Erde in diesen Toepfen soll feucht, aber nicht klitschnass sein. Wenn die Erde nass ist, dann haben die Wurzeln keine Luft und koennen nicht atmen, die Pflanze stellt das Wachstum ein. Mehr giessen kann somit zu kleineren Pflanzen mit weniger Ertrag fuehren. Man nimmt das Toepfchen am besten einmal am Tag hoch und giesst es erst dann, wenn es ein wenig leichter wird aber man giesst auch nur etwas. Dann sollte alles passen, und man sollte schoene Setzlinge vorzie­hen, die man gut nach draussen setzen kann. Wieder soll die Blumenerde beim Einpflanzen mit schwerem Mutterboden abgedeckt werden.

OUTDOOR MIT AUTOFLOWER 02Wer sich eine Stelle zum Einsetzen der Setzlinge sucht, der sollte einiges Beruecksichtigen. Der Boden soll ein schwerer Mutterboden sein, der nicht zu lehmig wird. Lehm kann schlechter durchwurzelt werden, und bei Regen koennen die Pflanzen praktisch im Boden ersaufen, da das Wasser nicht einsickern kann. Der Boden sollte aber auch nicht zu sandig sein. Das waere eigentlich nicht so schlecht, wenn Sandboeden nicht sehr schnell trocken liegen wuerden. Dann fehlt es der Pflanze an Wasser, und sie kann nicht wachsen. Ein Mutterboden kann gut durchwurzelt werden, er fuehrt Wasser und speichert die notwendigen Naehrstoffe. Wer es sich aussuchen kann, der sollte immer Stellen mit einem richtig dunklen Mutterboden nehmen.

Der zweite Punkt ist der, dass auch der schoenste Setzling nichts bringen wird, wenn er keine Sonne bekommt. Deswegen sind Boeschungsraender oder Waldraender eher ungeeignet, da die Setzlinge hier einfach im Schatten der anderen Pflanzen stehen werden. Es sollten somit moeglichst offene Flaechen oder Straeucherwiesen genommen werden, wo keine hohen Pflanzen die Setzlinge in den Schatten stel­len. Ansonsten ist darauf zu achten, dass die Ost- und Suedseite offen lie­gen, damit hier die Sonne einwirken kann. Wenn die Nordseite offen liegt, bringt das natuerlich gar nichts. Wenn aber die Morgen- und Mittagssonne wirken kann, dann ist das sehr viel wert. Aber offene Flaechen sind am bes­ten. Hier bieten sich die Maisfelder der Bauern an. Auf den Feldern sind nor­malerweise kaum Schnecken, und auch das Wild meidet die offenen Flaechen, so dass ein Wildbiss meist ausbleibt. Wenn der Mais aufgegangen ist, koen­nen die Setzlinge gesetzt werden, die dann erst mit wachsen und dann vom Mais ueberholt werden. Dann sollte man ein paar Maispflanzen vernichten, damit die Pflanze Luft hat und Sonne bekommt. Gerade wenn der Mais noch nicht mannshoch ist, koennte es merk­wuerdig erscheinen, wenn man sich auf den Feldern aufhaelt. Es sollten dann wirklich abgelegene Felder sein. Da die Cops die Cannabispflanzen erst zum Herbst suchen, kann man ruhig ein paar Pflanzen zusammen setzen, aber man sollte dennoch verstreut anbauen. Es kann naemlich trotzdem passieren, dass die Stelle gefunden wird, und man moechte dann wenigstens noch andere Stellen haben, die man durchbekommt.

Direkt ins Freiland saeen

Nur die wenigsten saeen ihre Grassaat direkt ins Freiland. Aber auch das ist nicht die schlechteste Methode, da auf gut vorbereitetem Boden jedes keimfaehige Korn aufgehen wird. Es ist natuerlich zu bedenken, dass man erst ab Mitte Mai outdoor saeen sollte. Auch der Boden sollte ein wenig vorbereitet werden. Es schadet nicht, wenn die Pflanzstelle umgegraben wird um ein wenig Gartenerde mit unter­zubringen. Wenn der Boden aber nicht zu schwer ist, dann ist das nicht einmal not­wendig. Die Stelle sollte aber gelockert werden, das Saatkorn soll etwa einen bis zwei Zentimeter tief eingebettet werden. Die Koerner sind direkt an den Stellen zu saeen, an denen sie auch bluehen sollen. Damit man die Stellen wiederfindet, sollte man sie sich markieren. Viele meinen nun, dass das nicht klappen kann – aber warum nicht? Der Bauer saet doch auch direkt auf das Feld, und jedes Korn geht auf. Mit dem Hanf ist das nicht anders. Das Korn zieht sich die Feuchtigkeit aus dem Boden und keimt. Es bildet sich eine Pfahlwurzel, und nur wenn man wirklich direkt in das Freiland saet, wird diese Pfahlwurzel wirk­lich ungehindert in den Boden wach­sen. Je tiefer, umso weniger kann die Pflanze austrocknen. Bei Setzlingen, die man raussetzt, besteht immer die Gefahr, dass sie vertrocknen. Nicht, wenn der Setzling direkt im Freiland waechst und eine richtig tiefe Wurzel auspraegen kann. Natuerlich kann man auch diesen Setzling mit Schneckenkorn und einem Drahtring schuetzen. Wer nicht auf einem Maisfeld saet, sondern auf einer Wiese, der sollte die Grasnarbe von der Pflanzstelle ent­fernen. Es ist nicht zwingend notwendig, dass gegossen wird. Auch die vom Bauern gesaete Saat wird nicht gegossen und ent­wickelt sich praechtig. Wer skeptisch ist, der sollte es einfach mit wenigen Koernern probieren, um zu sehen, was die besseren Ergebnisse bringt. Aber so haben auch diejenigen, die nicht vorziehen koennen, die Moeglichkeit, outdoor anzubauen.

Verhaltensregeln

Wer in Deutschland Gras anbaut oder in OEsterreich zur Bluete bringt, der macht sich strafbar. Viele Menschen sehen darin wirklich ein Verbrechen, das sie umgehend zur Anzeige bringen. Das ist natuerlich bedauerlich. Deswegen sollte sich der Outdoorgrower immer unauffaellig verhalten. Wenn er seine Pflanzen in die Vegetation setzt, dann muss sichergestellt sein, dass es sich um wirklich versteckte Stellen handelt, oder dass man zu Tageszeiten aktiv ist, wo niemand sonst unterwegs ist. Wenn man somit in der Dunkelheit auf dem Feld steht und nach seinen Pflanzen sieht, dann wuerde man natuer­lich dreifach auffallen. Man muss das Risiko somit abwaegen. Man sollte auf keinen Fall mit dem Auto direkt bei den Pflanzen parken, man sollte immer etwas laufen. Das Autokennzeichen kann einem zum Verhaengnis werden, da es sich sehr schnell ermitteln laesst. Wenn man jedoch gesehen wird, dann wird man in der Regel nicht gestellt, da die andere Person einfach Angst vor einem hat. Ansonsten sagt man natuerlich nicht, wer man ist. In die­sem Fall kann es allerdings dennoch passieren, dass die Pflanzen vernichtet werden. In der Regel ist das allerdings bereits das schlimmste, was einem passieren kann. Fuer den Outdoorgrow wird man in der Regel nicht ueberfuehrt. Fuer wenige Pflanzen lohnen diese Ermittlungsarbeiten einfach nicht. Wer outdoor aktiv ist, der muss damit rechnen, dass auch die groessere Haelfte der Pflanzen gefunden und vernichtet wird. Man sollte direkt mehr anbauen und an mehreren Stellen. Dann sollte es auch klappen, und man wird gutes Gras ernten koennen.

0 Comments: