Richtig klonen aber wie? Methoden des Stecklingsschneidens

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Hydroponische Stecklinge können mit einer Nährlö­sung, deren Konzentration auf die Hälfte der normalen Dosierung reduziert wurde, bewässert werden. Viele Grower benutzen hier Blü­tedünger, wobei es auch möglich wäre, normalen Wachstumsdünger dafür einzusetzen. Stecklinge, die in einem hydropo­nischen Medium wie Stein­wolle gezogen wurden, können ohne Probleme auf ein organisches Medium wie Kompostmischungen umgepflanzt werden. Doch welches Medium auch im­mer verwendet werden soll, es ist sehr wichtig, dass das Medium zuvor gut in Wasser oder einer leichten Nährlösung ein­geweicht wurde, bevor die Stecklinge einge­setzt werden. Andererseits muss darauf ge­achtet werden, dass die jungen Klone nicht im Wasser stehen. Überflüssiges Wasser muss vorher abfließen können, denn Stecklinge entwickeln sich schneller und erfolgreicher in einem gut drainierten Medium. Außerdem wird so die Gefahr der Schimmelbildung redu­ziert.

Grundsätzlich sollten alle Stecklinge, die nicht in einem »Wasser-« oder »Aero-Kloner« stehen, in hochwandigen Propagatoren mit durchsichtigen Plastikdeckeln bewurzelt wer­den. Ich kenne einige Grower, die eine Schicht Torf oder Kies als unterste Lage in den Pro­pagator geben, um eine gute Drainage zu ge­währleisten. Als Lichtquelle empfehle ich eine fluoreszierende oder Metall-Halogen-Lampe und einen Lichtzyklus von 18 bis 24 Stunden Licht pro Tag. In den Sommermonaten könnte auch natürliches Licht eingesetzt werden, je­doch sollte dabei immer klar sein, dass Steck­linge kein direktes Sonnenlicht vertragen und dies unnötigen Stress für die jungen Pflanzen bedeuten würde. Besonders in den ersten Ta­gen sind eine konstante Temperatur und hohe Luftfeuchtigkeit viel wichtiger. Denn die Steck­linge haben noch keine Wurzeln, um die nö­tige Feuchtigkeit aufnehmen zu können. Das geschieht in den ersten Tagen ausschließlich über die Blätter und den Stängel.

Nach ein paar Tagen kann und sollte der De­ckel des Propagators entfernt werden. Denn zu viel Feuchtigkeit kann die jungen Pflanzen auch schädigen. Es muss nur darauf geach­tet werden, dass sie nicht austrocknen, was durch einfaches Besprühen mit Wasser er­reicht werden kann.

Beheizbare Propagatoren gibt es in jedem gut sortierten Growshop. Sie kosten zwar et­was mehr, sind aber jeden Cent wert, denn sie ermöglichen es auf einfache Weise, die Tem­peratur auf einem konstanten Wert zu halten und somit eine schnelle Wurzelbildung zu för­dern.

Egal welche Methode eingesetzt wird, länger als 10 bis 14 Tage sollte es nicht dauern, bis die Stecklinge Wurzeln gebildet haben und umgetopft werden können.

  • hanf klon richtig schneiden

 

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