Von der professionellen Stecklingszucht zurück in den Untergrund

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hochwer­tiges Parfum-Öl hergestellt. Aber das ist alles Schnee von gestern und heute hier nicht mehr machbar.

grow! Aber du hast doch noch ein paar Pflan­zen Outdoor stehen?

mdlp: Ja, aber nur ganz wenige, vier oder fünf Stück, aber die stehen weit weg. Ich bin sehr vorsichtig geworden, leider wird Cannabis heute wieder härter verfolgt und ich möchte nicht, dass die Pflanzen gesehen werden kön­nen. Indoor ist da sicherer. Darum habe ich mir vor kurzem die größte Homebox gekauft, die es gibt. Sie ist 3,6o m x 3,6o m groß, also über 12 Quadratmeter und passt perfekt in meinen Raum.

grow! Was kostet so ein großes Teil denn?

mdlp: Das ist nicht ganz billig, es waren über 1500 CHF. (ca. 1100 Euro). Die Anschaffung hat sich jedoch gelohnt. Der Raum, in dem die Homebox steht, war vorher nicht renoviert. Da hätte ich sehr viel Geld und Arbeit reinste­cken müssen, um ihn zu nutzen. So habe ich jetzt einen Raum im Raum. Die Wände können

nicht feucht werden und zudem habe ich eine weitere Wärme-Isolation.

grow! War es einfach, so ein großes Zelt auf­zubauen?

mdlp: (lacht) Im Nachhinein schon, aber allei­ne wäre es unmöglich gewesen. Mein bester Kumpel war mir behilflich. Das Aufbauprin­zip ist kinderleicht, nur braucht man bei die­sen Maßen mehr als zwei Arme und Hände. Wenn das Teil dann einmal steht, ist die Freu­de groß. Die weitere Installation der Lampen, Lüfter, Schläuche und so weiter macht richtig Spaß. Es gibt genügend Befestigungspunkte an der Decke und Ein- bzw. Auslässe für die Belüftung. Da ist eine Bohrmaschine überflüs­sig. Am Ende hast du einen super sauberen, pflegeleichten Growraum!

grow! Das hört sich sehr positiv an. Du bist ja richtig begeistert.

mdlp: Das bin ich auch. Ich bin ein richtiger Fan der Boxen. Und wenn ich möchte, kann ich den Raum jederzeit woanders aufbauen. Ich habe die Homebox erst vor kurzem aufgebaut und fahre jetzt den ersten Zyklus.

grow! Beschneidest du deine Pflanzen heut­zutage auch noch und wenn ja, zu welchem Zeitpunkt?

mdlp: Das kommt ganz darauf an, um welche Sorte es sich dabei handelt und ob sie In- oder Outdoor angebaut wird. Wenn ein großes Feld im Freiland bestellt wird, ist es gar nicht mach­bar, jede einzelne Pflanze zu beschneiden. Die bleiben unbehandelt. In Gewächshäusern, Outdoor bei einzelnen Pflanzen oder auch In­door ist es anders. Da ist die Sache überschau­barer. Man kann die Pflanzen dadurch kleiner und buschiger gestalten. Momentan beschnei­de ich die Pflanzen aber nicht mehr. Gerade versuche ich herauszufinden, ob ich lieber neun Pflanzen unter eine Lampe stelle oder 12 Pflanzen — oder noch mehr. Ich probiere aus, welche mir am besten gefallen.

grow! Und hast du schon Erkenntnisse gewin­nen können?

mdlp: Ja, 15 Pflanzen unter einer Lampe schei­nen mir am effektivsten. Bis 20 Pflanzen maxi­mal, das ist O.K.

grow! Welche Sorte baust du gerade an?

mdlp: Ich habe zuletzt Maple Leaf von Sensi Seeds angebaut, aber leider gab es dann mit den Stecklingen Schwierigkeiten, sie wollten einfach nicht mehr Wurzeln bilden und so musste ich sie leider aussortieren. Jetzt habe ich Ultra Skunk von Dutch Passion. Die Pflan­zen sind robust gewachsen und haben gute Wurzeln ausgebildet. Sie sind sehr pflege­leicht.

grow! Bist du auch mit der Qualität und dem Geschmack zufrieden?

mdlp: Ja, ich kann mich nicht beklagen. Es ist nicht allzu stark, hat laut Hersteller etwas über zehn Prozent THC-Gehalt. Ich erwarte jedoch auch noch andere Genetik, die ich in Kürze bekommen werde.

grow! Welche Sorten sind das?

mdlp: OG Kush von DNA-Genetics, Cheese und Pure Power Plant. Davon verspreche ich mir einiges. Diese Sorten haben im Freundes­kreis einen guten Ruf wegen ihres Wirkstoff­gehalts und dem Geschmack. Persönlich rau­che ich aber am liebsten Indica-Sorten.

grow! Verkaufst du das Gras weiter?

mdlp: Ja, an gute Freunde, die sicher sein wol­len, kein gestrecktes Gras zu bekommen. Für mich steht der finanzielle Aspekt im Hinter­grund. Beruflich habe ich mich einer ganz an­deren Richtung zugewendet. Ich werde in Zu­kunft in der Modebranche tätig werden und darauf freue ich mich sehr.

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