Schimmel – und jetzt?

  • 20. Juni 2012
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Was beispielsweise bei Lebensmitteln wie Blauschimmelkäse erwünscht ist, ist bei Pflanzen der echte Horror. Nämlich der Schimmel. Der folgende Artikel soll euch helfen, Schimmel vorzubeu­gen und ihn zu verhindern. Ich war bei einem guten Freund von mir, selbsternannter Doktor und Pflanzenfreund und der hat mir dann auch sofort bei den Schimmelproblemen an meinen Pflan­zen weitergeholfen

Der folgende Text liefert Erkenntnisse und zeigt Möglichkeiten, Schimmelpilzinfektionen vorzubeugen oder zu beheben. Alle Gärtner sind sich jedoch auch im Klaren, dass es eine unglaublich große Anzahl an verschiedenen Schimmelpilzen gibt, weshalb hier nur die am häufigsten auftretenden Erkrankungen the­matisiert werden.

Folgende Hinweise gibt Dr. Greenthumb zur Vermeidung von Schimmel:

Grundlegend muss man zunächst einmal wissen, dass Schimmel meist dann entsteht, wenn entweder zu wenig Luftaus­tausch vorliegt, eine zu hohe Luftfeuchtigkeit existiert oder dabei zu kalte Temperaturen herrschen.

Sollte man also Schimmel bei den Pflanzen entdecken, überprüft man zunächst diese beiden Voraussetzungen und passt sie, falls möglich, an. Danach kann mit der Bekämp­fung des Schimmels begonnen werden.

Die Erde mit einer dünnen Schicht Sand (z. B. Vogelsand) bedecken. Der Sand entzieht der Oberfläche die Feuchtigkeit und somit die Grundlage der Schimmelpilze.

Befällt der Schimmel schon das Erd­reich, hilft hingegen nur ein Pilz abtötendes Mittel (Fungizid). Da man natürlich nicht ir­gendein Mittel nehmen sollte, welches der Pflanze schadet, schwört hier Dr. Greenthumb auf seine eigenen Geheimwaffen. Ich nenne mal ein paar dieser »Insidertipps«: Cinosol-Tabletten aus der Apotheke. Cinosol ist ein Desinfektionsmittel und wirkt gegen Schim­mel, ist aber ungefährlich für die Pflanze. Nach Anweisung auf der Verpackung in Was­ser auflösen und die Pflanzen ab und zu damit gießen.

Ein Zinnkraut-Kaltauszug hilft eben­falls gegen Schimmel. 200 g Zinnkraut in zehn Liter Wasser geben und zwei Tage ziehen las­sen. Abseihen und die betroffene Pflanze ein paar Tage damit gießen. Zinnkraut oder Schachtelhalmkraut (so gibt es auch Schach­telhalmextrakt von Neudorff) sind ebenfalls im Handel erhältlich.

Im Weiteren hat mir Dr. Greenthumb dann er­zählt, dass es auch direkt an der Pflanze, be­ziehungsweise an den Blättern zu Schimmel kommen kann, was sehr gefährlich werden kann, wenn man es nicht rechzeitig behan­delt. Das am häufigsten auftretende Problem ist hier wohl der Mehltau, welcher eine ganze Reihe von durch Pilzen hervorgerufenen Pflan­zenkrankheiten einschließt. Es gibt zwei Ar­ten von Mehltau, den echten und den falschen Mehltau, welche sich zwar vom Krankheits­bild her ähnlich sind, jedoch unterschiedlich behandelt werden müssen.

Der echte Mehltau befällt die Blattobersei­te der Pflanzen und bildet ein weißes Pilzge­flecht, welches der Pflanze Nährstoffe ent­zieht und sie so in ihrem Wachstum hindert. Zudem sterben die Blätter nach längerer Zeit ohne Behandlung ab. Die Sporen des echten Mehltaus verbreiten sich über die Luft und be­fallen so oft auch umliegende Pflanzen.

Der falsche Mehltau befällt im Gegensatz zum echten Mehltau die Blattunterseite der Pflanze und bildet Saugfortsätze aus, die in die Spalt­öffnungen der Pflanzen reichen, und ihnen damit, wie beim echten Mehltau, Nährstoffe entziehen, was wiederum zum Absterben der Blätter führen kann. Da sich das Anfangssta­dium beim falschen Mehltau innerhalb der Pflanze, in den Spaltöffnungen, abspielt, sieht man die Auswirkungen erst, wenn der Pilz Fruchtkörper zwischen den Spaltöffnungen bildet, was zu einem gräulichen Schimmelra­sen auf der Blattunterseite führt.

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