Nirvana Seeds – Interview mit Buddy

  • 10. November 2011
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Für unsere »seeds & genetics«-Rubrik haben wir uns für diese Ausgabe mit dem Geschäftsführer der »Nirvana Seedbank« aus Amsterdam getroffen. Seit 1995 gibt es diese Hanfsamenbank, die seit ihrer Gründung zahlreiche Preise für ihre Sorten gewon­nen hat. Wir sprachen mit Buddy über die Entstehung von »Nir­vana«, über ihre Sorten und wie sie als niederländische Hanfsa­menbank in den schwieriger werdenden Zeiten überlebt.

grow! Hi Buddy, erzähl uns doch, was du über die Anfänge von Nirvana Seeds weißt.

Buddy: Der Gründer und Eigentümer von Nirvana Seeds heißt Mau. Er hat in den achtziger Jahren für Wernard und dessen ersten niederländischen Growshop »Positronics« gearbei­tet. Zuständig war Mau vor allem für das Sor­tenprogramm von Positronics, das heißt er hat sich um die Pflanzen gekümmert, gezüchtet und selektiert. Er gehört also zu den ersten, die sich in den Niederlanden mit der Cannabiszucht beschäftigt haben. Als Wernard An­fang der neunziger Jahre aus verschiedenen Gründen seinen Laden schließen musste, war Mau gezwungen, sich einen neuen Job zu su­chen. Für ihn lag es nahe, sich seine langjäh­rigen Erfahrungen und die Genetik von Posi­tronics zu Nutze zu machen und eine eigene Hanfsamenbank zu gründen — Nirvana Seeds war geboren.

Im Vergleich zu manch anderer Seedbank konnte Mau auf einen relativ großen Genpool zurückgreifen, was die Entwicklung weiterer Sorten deutlich erleichterte.

grow! Wie viele Sorten hattet ihr anfangs?

Buddy: Zu Beginn waren das etwa 20 ver­schiedene Sorten. Aber es wurden schnell mehr, und irgendwann waren es dann 58 un­terschiedliche Hanfsorten, die wir im Pro­gramm hatten.

grow! Das ist aber eine ganze Menge. Ist es nicht sehr aufwendig, die permanent verfüg­bar zu halten?

Buddy: Allerdings, deshalb suchten wir uns irgendwann die besten und beliebtesten da­von heraus, um mit einer geringeren Zahl wei­terzumachen. Zumal vor etwa zehn Jahren die Situation für die Hanfsamenbanken hier in Holland schwieriger wurde.

grow! Bis vor etwa zehn Jahren war es noch möglich, Cannabis zur Saatgutgewinnung an­zubauen — auch indoor …

Buddy: Ganz genau, es war zwar nicht rich­tig erlaubt, aber ausdrücklich verboten war es auch nicht. Der Anbau von Hanf für die Ge­winnung von Samen lag in einer Grauzone, die Behörden konnten nicht wirklich etwas dage­gen tun. Das änderte sich dann aber, als der Anbau von Cannabis, auch für die Saatgutge­winnung, verboten wurde. Es begann eine re­gelrechte Hetzjagd auf Cannabisgrower. Hier in Amsterdam fing das vor etwa acht Jahren an und sorgte dafür, dass so manche Seedbank, aber auch einige der Coffeeshops, Probleme bekamen.

grow! Ihr auch?

Buddy: Da wir selbst keine Hanfpflanzen an­bauen,

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