Als der Hanf noch heilen durfte – WAS ALTE KRÄUTERBÜCHER ZUWEILEN VERRATEN

  • 14. Oktober 2011
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Es war einmal. Zu einer Zeit. Da war der Hanf noch nicht verboten, und Kranke konnten geheilt werden mit jener Pflanze, die lange schon vor dem Menschen die Erde besiedel­te, Leiden vermochten mithilfe der Cannabispflanze gelindert zu werden.

Das ist heutzutage leider undenkbar, solange ein Patient sich nicht in eine rechtliche Grauzone begeben will, in deren Aufenthalt möglicherweise gehöri­ger Ärger zu erwarten ist.

Wie dem auch sei, früher war alles bes­ser. Ein Blick in alte Kräuterbücher ver­rät, dass diese wertvolle Pflanze in der Tat zu früheren Zeiten sowohl volksme­dizinisch, wie auch durch Medizinerhand als Heilmittel zum Einsatz kam. Und das nicht nur in Asien und Afrika, sondern auch in Mitteleuropa. Was Wunder, vermag die Cannabispflanze mit ihren zahlreichen Inhaltsstoffen doch eine schier unglaubli­che Anzahl an Krankheiten und Gebrechen positiv zu beeinflussen. Schauen wir uns an einigen höchst interessanten Buchausrissen an, wofür das gute Kraut unter anderem Verwendung fand.

Zum Beispiel bei Husten, Wassersucht, Lungenleiden und sogar bei massiven Herzproblemen wurde noch in Büchern um 1940 der Hanf empfohlen: „In Wasser gekocht und getrunken wird der Hanf bei starkem Husten mit Erfolg ange­wandt und beseitigt die rauhe Stimme; in Milch gesotten und getrunken hat er sich als ein gutes Mittel gegen Wassersucht gezeigt. In homöopathischer Form (mit Schnaps angesetzt und aus­gezogen), verwendet man den Hanf bei Lungenentzündung mit Irrereden oder mit Erbrechen von Galle, gegen Stechen in der Brust, wenn sich Schmerzen beim Atmen und Sprechen bemerkbar machen; außerdem gegen langwierige Harnverhaltung, besonders dann, wenn der Urin nur tropfenweise abgeht und die Harnröhre entzündet ist. Dr. Lutze rühmt den Hanf bei großer Müdigkeit, wenn sie von körperlicher Überanstrengung her­rührt, auch gegen Stöße oder Schläge in der Herzgegend und Herzentzündung als eine ausgezeichnete Arznei.“ Aus: M. Lassel, 1940: Gesundheit und Kraft durch Kräutergold, Kolbermoor-Oberbayern: Kräuterbuchverlag Lassel (Seite 88)

Cannabissamen sind nach dem Buch der Kräuter von 1920 unter anderem hilfreich, wenn es im Bett nicht mehr richtig klappt – und auf dem Klo: „Man zerreibe den Hanfsamen in einem Mörser, gibt 1/4 Liter Wasser dazu, dieses ergibt eine Milch. Stündlich einen Esslöffel voll genom­men, wirkt gegen schmerzenden Urin, Blutwallungen, Nieren- und Blasenleiden, Schwäche des Geschlechtsvermögens, Unfruchtbarkeit und auch gegen Stuhlverstopfung.“ Aus: O. Brunnfels (Hg.), 1920: Das Buch der Kräuter, Dresden: Verlag Urbania-Gesellschaft (Seite 22)

Dass Hasch und Weed nicht nur für Stoner, sondern gleichsam für ernsthaft kranke Menschen nützliche Cannabisprodukte sind, verriet das Lehrbuch der Pharmakognosie auch kurz nach

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