Von den ersten Bud Anzeichen bis zur vollen Blüte – CANNABISANBAU FÜR DUMMIES

  • 8. September 2011
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Das Ziel ist fast in Sicht und nach nur zwei weiteren Monaten der Blütephase werden wir soweit sein, unsere Schmuckstücke aus dem Schrank zu holen. Um das Optimum aus jeder Pflanze herauszuholen, müssen wir alle möglichen Einflussfaktoren justieren und miteinander in Einklang bringen. Denn es sind oft die kleinsten Verbesserungen, die zu den kolossalsten Resultaten füh­ren. In dieser Folge werde ich alle diese wichtigen Faktoren der Reihe nach durchgehen und auch darlegen, wie ein Nährstoffmangel schnell behoben wer­den kann.

Die Blüte ist in vollem Gange und nach zwei Wochen beginnen weiße Härchen an mehreren Abschnitten der Pflanze zu sprießen. Die Bildung der Buds ist nun langsam aber sicher in Fahrt gekommen. Wie ich bereits sagte – nicht verges­sen, die männlichen von den weiblichen Pflanzen zu trennen. Die sich entwickeln­den männlichen Pflanzen werden bald kleine Bällchen auszubilden beginnen, die in etwa drei Wochen soweit sein werden, dass sie aufplatzen, ihren Pollen überall verteilen und die behaarten weiblichen Pflanzen bestäuben.

Die ersten drei Wochen der Blütephase sind eigentlich noch so eine Art Wachstumsphase. Nachdem bei den Pflanzen die Blütephase ausgelöst worden ist (durch die Umstellung der Beleuchtung auf einen 12 Stunden Licht / 12 Stunden Dunkelheit Zeittakt) begin­nen die Pflanzen explosionsartig zu blühen (zu wachsen); ihre Größe kann sich in kürzester Zeit verdoppeln oder verdreifachen. Gerade wenn es sich um einen ersten Anbau handelt, ist es eine wahre Augenweide, zu verfolgen, wie sich dieser Winzling von einem Busch in ein Mordsding verwandelt – mit Buds, die immer mehr anschwellen und deren THC­reichen Kristalle sich zu Haufen türmen. Der charakteristische Geruch der Pflanze entwickelt sich mehr und mehr und es fällt einem sehr schwer, sich mit dem Pflücken einiger solcher Buds zurückzu­halten, bis zur Ernte zu warten und den ersten Joint der neuen Ernte zu genießen.

Wachstums- und Blütendünger

In der Blütephase steigen wir auf Blütendünger um und können den übrig gebliebenen Wachstumsdünger bis zum nächsten Mal wegpacken – egal, wie wenig wir bisher davon gebraucht haben. Werden gut vorgedüngte Erden verwendet, ist es leicht möglich, einige Wochen ohne Flüssigdünger auszukommen. Natürlich sollte die Anzuchtphase nicht zu lange dauern, sonst müssen wir Wachstumsdünger gebrauchen. Für dieses System nahmen

wir nur Plagron Pflanzennährstoffe; einige Markenprodukte, die sowohl als Wachstums- als auch als Blütendünger verwendet werden können, werden in nur einer Flasche angeboten, während bei anderen zwischen Wachstums- und Blütennährstoffen getrennt wird.

Viele Grower geben ihren Pflanzen bis in die erste oder zweite Woche der Blütephase hinein weiterhin Wachstumsdünger, weil diese Zeitspanne eine Art Übergangsperiode darstellt und die Pflanzen noch einen gewalti­gen Durst nach Stickstoff und anderen Bausteinen für ihre schnelle Entwicklung verspüren. Dadurch werden die Pflanzen bis zum Ende fast ein wenig größer, falls der Blütendünger die Pflanzen dazu sti­muliert, ihre Aufmerksamkeit (und den Einsatz ihrer Ressourcen) mehr auf die Bildung der Buds zu richten als auf das gewöhnliche Größenwachstum. So kann über die Nahrungszufuhr mit der end­gültigen Größe der Pflanze ein wenig gespielt werden.

Sind die Pflanzen schon ziemlich groß und du hättest sie lieber ein wenig kompakter, weil für sie nur ein beschränkter Raum zu Verfügung steht, dann gib ihnen gleich Blütendünger. Sind die Pflanzen eher klein geraten, so dass sie den Raum bei dem gegebenen Wachstumstempo nicht opti­mal ausfüllen werden, und du willst sie so groß wie möglich haben, kannst du ihnen noch für eine Weile Wachstumsdünger geben, um das Wachstum zu stimulie­ren. Natürlich macht dies keinen riesigen Unterschied, aber Kleinvieh macht auch Mist und einige Zentimeter mehr hier und da können schon einen gewissen Unterschied bedeuten.

Nach drei Wochen Blüte ist zu sehen, dass die Pflanzen ihre maximale Größe erreicht haben. Die Pflanzen wachsen nicht mehr höher und gehen auch nicht mehr in die Breite; sie wenden sich nun ihrer eigent­lichen Aufgabe zu – der Ausbildung ihrer Buds. Zu diesem Zeitpunkt ist es wich­tig, ihnen Blütendünger zu geben, da die Pflanzen einen erhöhten Bedarf an Phosphor und Kalzium haben. Dies sind einige der wichtigsten Bausteine für eine gute Entwicklung der Buds. Es ist deshalb eine gute Idee, auch die PK 13-14-Flasche hervorzuholen. PK 13-14 (ich verwen­dete Plagrons PK Plus) ist ein separater Blütendünger als Nahrungsergänzung zum gewöhnlichen Blütendünger. Wie du wohl aus der Bezeichnung herausge­lesen haben dürftest: Er enthält zusätz­lich Phosphor und Kalzium, das deine Pflanze wirklich braucht, damit sie dich mit großen, dicken Buds belohnen kann. PK 13-14 kann auf zweierlei Art verab­reicht werden. Man kann von der ersten

Woche an mit niedrigen Dosen beginnen und die Dosierung mit jeder Woche lang­sam erhöhen. Beginne also in der ersten Woche mit 0,25 ml / pro Liter und richte es so ein, dass es bis zur dritten Woche 0,75 ml / pro Liter werden. Wie viel gege­ben werden muss, steht normalerweise auch seitlich auf der Flasche.

Die zweite Möglichkeit: Warten, bis die vierte Blütewoche begonnen hat, denn zu diesem Zeitpunkt setzt die inten­sivste Phase der Budentwicklung ein – und ihnen dann gleich 1,5 ml/pro Liter zu geben – und dies bis zum Ende der Blütephase. Lange Rede, kurzer Sinn – PK 13-14 führt zu härteren und dichteren Buds, weil die Pflanze mit einer Vielzahl von Aufbaustoffen versorgt wird.

Und vergiss auch nicht, dass in diesem Stadium die Zufuhr von Pflanzennährstoffen genau auf die Bedürfnisse der Pflanze zugeschnitten werden muss. Diese hat nun hinsichtlich der Ernährung ganz andere Bedürfnisse

entwickelt als in den vorangegangenen drei Wochen, in denen sie wegen ihrer schnellen Entwicklung viel Nahrung benötigte. Werden den Pflanzen so viel Nährstoffe wie bisher zugeführt, besteht dass Risiko, dass es sehr rasch zu einer Überdüngung kommt. Wurden sie in den ersten Wochen jeden Tag gedüngt, dann müssten sie jetzt vielleicht nur jeden zweiten Tag gedüngt werden. Darauf muss geachtet werden. Jede Pflanze blüht auf ihre Art. Bei einigen Sorten nimmt die Größe der Buds in der dritten bis fünften Blütewoche sehr schnell zu, während andere Sorten in den letzten Wochen an realem, in Gramm gemes­senem, Gewicht zulegen. Das bedeutet, die Pflanzen müssen genau beobachtet (und „angehört“) werden, um jederzeit zu wissen, worin ihr augenblicklicher Bedarf an Nähstoffen besteht. Ich erwäh­ne das, weil viele Grower-Debütanten einen guten Start hinlegen und glauben, es laufe alles bestens. Doch wenn sich nach einigen Wochen die Bedürfnisse der Pflanzen verändern und der Grower hält an seinem bisherigen Schema fest, könnte er tatsächlich nur eine schlechte Ernte zustande bringen.

Blätter düngen

Die Pflanzen blühen enthusiastisch und werden mit Algal Bloom gedüngt. Jede Woche werden sie mit Phytamin Leaf Feed besprüht und als Blütestimulator wird Plagron’s Repro Forte genommen, der dafür sorgt, dass mehr Zucker von den Blättern zu den Buds befördert wer­den. Alle zwei Wochen werden ihnen auch Enzyme gegeben. Diese Enzyme reinigen das Pflanzmedium, indem sie die abgestorbenen Wurzeln beseitigen und die Salzkonzentration abbauen, wel­che sich durch den Einsatz von Dünger gebildet hat.

Saatpflanzen neigen eher als Klone dazu, frühzeitig in die Höhe zu wachsen. So werden sie inzwischen erheblich größer sein und deshalb würde ich wärmstens empfehlen – wenn die Stehhöhe des Anbaubereichs begrenzt ist – die Pflanzen zu „köpfen“ oder herunter zu binden. Eine Pflanze wird herunter gebunden, indem die Triebspitze herabgezogen und mit einer Schnur festgemacht wird, dass sie etwas spannt. Dadurch wird die glei­che Wirkung erzielt wie mit dem Köpfen (Kappen der Pflanzenspitze), jedoch mit dem Vorteil, dass der Hauptbud erhalten bleibt. Die niedrigsten Seitenzweige ent­wickeln sich besser und die Pflanze bildet mit dem größeren Leibesumfang mehr Buds. Bei Anbaubereichen mit weniger als 1,5 m Höhe müssen die Pflanzen früher geköpft bzw. herunter gebunden werden, oder die Wachstumsphase muss verkürzt werden.

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