Cannabis Anbau für Dummies - SOG und SCROG

March 30th at 6:23am Tasha Maxwell

Bevor wir unsere Aufmerksamkeit der Blühphase oder Blüte zuwen­den können, müssen wir uns vergewissern, dass wir während einer möglichst kurzen Wachstums- oder vegetativen Phase große, gesun­de Ladies herangezogen haben. Ihre Größe und Gesundheit sind es hauptsächlich, die am Ende über den Ertrag entscheiden.

Die Idee besteht darin, die gekeimten Sämlinge Northern Lights Autoflowering während der Anzuchtphase so schnell wie möglich zu robusten, üppigen, grünen Buschpflanzen heranzuziehen. Um sicherzustellen, dass sie einen kräfti­gen Stängel entwickeln, ist es ratsam, im Anbaubereich einen Ventilator laufen zu lassen. Auf diese Weise wird ein gleich­mäßiges Klima garantiert; kühle Luft wird mit wärmerer Luft gemischt und es weht eine leichte, beständige Brise über den Pflanzen. Gerade dadurch werden die Pflanzen zur Bildung kräftigerer Stängel angeregt - und ein dickerer Stamm kann mehr und schwerere Buds aushalten. Der Gebrauch eines Ventilators wird sehr bald ein sichtbares Ergebnis zeigen. Die Pflanze passt sich unglaublich schnell an. Stell ein­fach den Ventilator auf und richte ihn auf die Pflanzen; du siehst, wie sie sich bewe­gen, wie sie hin und her geweht werden.

Nach nur wenigen Tagen bewegen sie sich nicht mehr, denn die kleinen Pflanzen cannabis anbauen bleiben, ungeachtet der ständigen Brise, an ihrem Standort fest verankert. Der klare Nachweis, dass die Pflanzen schnell die notwendigen Maßnahmen ergriffen haben, um ihre Stängel zu stärken. Wenn du willst, kannst du den Ventilator aufdre­hen, falls eine höhere Einstellung möglich ist. Verstärke die Brise, bis die Pflanzen abermals hin und her schwingen. Nach einer Weile haben die Pflanzen ihre Stängel wieder genug gekräftigt, um dem durch den ,Wind" bedingten Stress ein Ende zu bereiten. Das Endergebnis sind kräftige, muskelbepackte, buschige Pflanzen an Stelle von dürren Klappergestellen. Für eine gute Brise in der vegetativen Phase zu sorgen ist ein sehr kostengünstiges Verfahren, um den Ertrag zu steigern.

Mit dem Anbau unter Lampen ist es möglich, kolossale Buds zu bekommen. Sie können in der Tat so schwer werden, dass für die Seitenzweige die Gefahr besteht, nicht stark genug zu sein, um sie zu tragen - und man somit riskiert, einen Teil der Ernte zu verlieren. Wenn du bereits eine Ernte aus deinem Garten eingefahren hast, wirst du inzwischen zweifellos erkannt haben, dass es gewöhnlich die Pflanzen mit den kräf­tigsten Stängeln sind, welche die meisten Buds produzieren, obwohl es natürlich immer Ausnahmen von dieser Regel gibt.

Fütterungszeit

Nach kurzer Zeit muss mit der Nahrungsversorgung für die Pflanzen begon­nen werden, um ihr schnelles Wachstum unter Lampen zu unterstützen. Umso bes­ser die Qualität der Erde für den Anbau ist (d.h. je mehr Nährstoffe sie enthält), umso länger kannst du mit der ersten Zugabe von Ergänzungsnahrung warten. Dennoch ist es ratsam, auch Pflanzen, die in stark vor-gedüngter Erdmischung heranwachsen, hin und wieder kleine Mengen Nährstoffe hinzuzugeben. Regelmäßige Zugabe von Pflanzennahrung garantiert, dass das Medium nicht plötzlich ausgelaugt ist, denn die Erdmischung wird ständig ergänzt.

Unter normalen Umständen braucht eine gute Erdmischung nach ungefähr drei Anbauwochen Ergänzungsnahrung, doch bei regelmäßiger Zugabe von Nährstoffen dauert es fünf oder sechs Wochen, bis sie ausgelaugt ist. Auf diese Weise lassen sich Probleme vermeiden, denn wenn die Erdmischung einfach so gelassen wird, braucht sie irgendwann plötzlich erheb­liche zusätzliche Mengen an Nährlösung. Das kann sich vielleicht eher für Neulinge unter den Growern zu einem Problem aus­wachsen, die sich nicht sicher sind, wie viel Nahrung die Pflanze verarbeiten kann und im Nu steht man mit Pflanzen da, die sich gelb verfärben.

aufgebaut werden muss, weil die Pflanze verschiedene Stadien durchläuft. Der klei­ne Sämling braucht wenig oder überhaupt keine zusätzliche Nahrung und es ist am besten, mit der allerersten Mahlzeit ein­einhalb Wochen zu warten. Dann solltest du die halbe der auf der Flasche angege­benen Konzentration verwenden. Der EC der Düngermischung liegt dann bei etwa 1,4, abhängig von der Düngermarke, die verwendet wird. Wenn die Pflanzen grö­ßer geworden sind, kann damit begon­nen werden, ihnen eine höhere Dosis zu verabreichen. Dementsprechend gibst du immer ein wenig mehr Dünger dem Gießwasser hinzu.

Wenn stets die gleiche Menge Dünger zugeführt wird, passiert es oft, dass bei den Pflanzen ein Mangel eintritt. Die Pflanze erhält immer die gleiche Menge an Dünger und dabei wird sie größer und größer. Daher kann sie mehr davon nutzen - oder braucht mehr davon - und das ist etwas, was jeder Grower im Auge behalten muss. Aus diesem Grund bin ich kein glühender Anhänger standardisier­ter Anbauzeitpläne, weil jede Anbaufläche und jede Pflanze anders ist. Du musst die Pflanzen selbst beobachten und dann ent­scheiden, was das Beste für sie ist.

Häufige Mangelerkrankungen

Am häufigsten treten Stickstoff-, Kalium-oder Phosphormangel auf. Vor allem in der Wachstumsphase sind die Pflanzen anfällig für Stickstoff- und Kaliummangel. Nach meiner Erfahrung ist es gewöhn­lich Kaliummangel. Ein Stickstoffmangel ist leicht zu erkennen, da sich zuerst die Blattspitzen und dann die Blätter zum Blattstil hin gelblich verfärben. Die Pflanze saugt den ganzen Stickstoff aus die­sen Blättern ab, da sie andernorts nicht genug davon hat. Auf diese Weise wer­den alte Blätter trockengelegt und alle ihre Nährstoffe dorthin gebracht, wo neue Blätter gebildet werden.

Kaliummangel ist die Mangelkrankheit, welche ich am häufigsten vorfinde. Sie ist daran zu erkennen, dass sich die Blätter von den äußersten Rändern nach innen gelblich verfärben, zur Hauptblattader in der Mitte des Blattes hin. Kaliummangel ist von Stickstoffmangel leicht zu unter­scheiden. Manchmal treten beide Mangelkrankheiten gleichzeitig auf; dann verfärben sich die Blätter gelblich - und zwar gleichzeitig von den Blattspitzen und den Blatträndern her.

Während der Blühphase ist das Risiko für Phosphor- und/oder auch Kaliummangel am größten. Ein Phosphormangel istschwe­rer zu erkennen, aber die Pflanzen entwi­ckeln überall ein dunkelviolettes äußeres Erscheinungsbild. Auch die Blühphase ist unterbrochen, so dass sie am Ende klei­ner sind. Am wichtigsten jedoch ist zu wissen, dass diese Mangelerscheinungen die Pflanzen kurzfristig nicht schädigen. Es ist tatsächlich einfach, etwas über Mangelkrankheiten zu lernen und sie zu kurieren. Wird den Pflanzen zusätzliche Nahrung gegeben, kannst du beobachten, wie die gelben Blätter wieder ein schönes Grün annehmen. Sie stopfen sich voll mit einer frischen Portion Stickstoff, Phosphor oder Kalium. Für einen Grower-Neuling ist es daher besser, wenn er zu wenig düngt als dass er zu viel düngt.

So lernt man die Grenzen der Pflanzen kennen, indem man sie Unterversorgung erfahren lässt. Es wird immer mit einigen Pflanzen begonnen und wenn es nach kur­zer Zeit angebracht ist, wird ihnen etwas mehr gegeben. Falls dann Probleme auf­treten, deren Grund du nicht kennst, weißt du, dass die Sache etwas ernster ist. Wenn du weißt, woran man eine bestimmte Mangelkrankheit erkennt, kannst du diese sofort ausschließen und nach anderen Gründen für das Problem suchen.

Daher ist es eine gute Idee, zu Beginn des Anbaus eine einzelne Pflanze zum experimentieren herauszunehmen, ihr gar keine zusätzliche Pflanzennahrung zu geben und zu warten, um dann ihre Mangelerscheinungen zu beobachten. Versuche dadurch herauszufinden, welche Mangelkrankheiten auftreten - und indem du in Online-Foren über die Symptome chattest oder mit Freunden oder wem auch immer darüber sprichst. Hat man sich die entsprechenden Kenntnisse erworben, klappt es mit zukünftigen Anbaupflanzen viel besser.

Farben erkennen

Jeder Grower-Neuling kann ein Super-Grower sein, wenn er nicht gerade farben­blind ist. Um die richtige Ernährung heraus­zubekommen, ist es notwendig, einige Zeit mit den Pflanzen zu verbringen und sie zu beobachten. So einfach ist das. Wenn für die Pflanzen von Allem in ausreichender Menge zur Verfügung steht, haben sie eine leuchtend grüne Farbe und einen gesun­den Glanz auf allen ihren Blättern. Das ist das ideale Wachstum und die ideale Blüte, wie wir sie aktiv angestrebt haben.

Wird innerhalb von kurzer Zeit nach diesen Beobachtungen die Nährstoffdosis nicht erhöht, schleichen sich gewisse Mängel ein. Schau dir nur die Blätter der Pflanzen an und du wirst sehen, dass sie sich bald zu einem helleren Grün verfärben. Wenn die Pflanzen einen helleren grünen Farbton annehmen, ist dies ein Anzeichen dafür, dass sie mehr Nahrung gebrauchen könnten. Falls du dies nicht beachtest und zu lange wartest, bis du sie ihnen gibst, ver­färben sich die Blätter gelblich. Es ist also ganz einfach festzustellen, wenn die Dinge nicht optimal laufen.

Einige ältere Blätter, die wenig oder gar kein Licht bekommen, verfärben sich auto­matisch gelb. Die Pflanze hat für diese alten Blätter keine weitere Verwendung und zieht alle nützlichen Nährstoffe von ihnen ab. Die Annahme, dass ein Nährstoffmangel vorliegt, nur weil sich einige Blätter gelb verfärben, wäre daher falsch.

Überdüngung tritt schnell ein, da sich in der Erdmischung Salze bilden und anhäufen oder weil den Pflanzen eine zu hohe Dosierung von Nährstoffen gege­ben wird. Salze können mit Hilfe eines Enzympräparats ausgespült werden. Dieses Produkt sorgt für die Beseitigung abgestorbener Wurzelmaterie - eine gute Sache, denn die Pflanze bildet ständig neue Wurzeln und lässt die alten abster­ben - sowie der Salze von den verwende­ten Substanzen. Das Risiko zu überdüngen wird dadurch nicht aus der Welt geschafft, aber verringert und das Pflanzmedium wird gesünder. Die Pflanze wird es mit einem besseren Wachstum und einer bes­seren Blüte danken.

Überdüngung

Wenn es gelingt, prächtige, dunkelgrüne Pflanzen in bestem Zustand zu bekommen, dann ist die Zeit für erhöhte Wachsamkeit gekommen. Zuviel Nährstoffe könnten nun eine Überdüngung bewirken. Schließlich haben die Pflanzen mehr als genug zu essen auf ihren Tellern. Deshalb ist es am besten, mit der Zugabe von weiterer Pflanzennahrung zu warten, bis die Pflanzen wieder beginnen, eine hellere Farbe anzunehmen. Notiere, wie viele Tage es bis dahin dauert. Wenn es z.B. zwei Tage dauert, merk dir das, nimm die Düngung wieder auf und sie werden ihre dunkelgrüne Farbe wiedererlangen. Sobald du diese Zeitspanne einwandfrei festgestellt hast, kannst du ihnen beden­kenlos alle zwei Tage Pflanzennahrung geben. Schließlich hast du nun auspro­biert, wie lange sie es aushalten, bis sie wei­tere Nahrung benötigen. Wenn du dir nicht sicher bist, ob die Pflanzen Nahrung brau­chen oder nicht, ist es am besten, sie noch ein Weilchen länger in Ruhe zu lassen.

Um die Sache für den Grower einfacher zu machen, gibt es Geräte wie pH- und EC-Messer. Der PH gibt den Säuregrad des Pflanzmediums an, der darüber ent­scheidet, wie leicht die Pflanze Substanzen aufnehmen kann und folglich auch darü­ber, welche Menge ihnen gegeben wer­den kann. Mit einem EC-Messgerät ist es möglich, den genauen Nährstoffgehalt der Substanzen zu messen, die den Pflanzen zugeführt werden. Mit ihm ist es einfacher, die Dosierung allmählich zu bestimmen und sie dabei zu erhöhen. Diese Geräte sind sehr praktisch, wenn alles perfekt sein soll, aber sie sind nicht unbedingt erforderlich. Auch das ist ein Grund, weshalb Grower-Neulingen immer empfohlen wird, mit dem Anbau in Erde zu beginnen, weil diese Messinstrumente dann nicht notwendig sind. Die Erde wirkt als ein Puffer. Sobald du zu deiner eigenen Anbaugrundtechnik gefunden hast, lohnt sich die Anschaffung von EC- und pH-Messern schon eher, um sich die Sache einfacher zu machen und noch bessere Pflanzen zu ziehen.

Anbaumethode

Die beiden verbreitetsten Anbaumethoden für Pflanzen sind die sog. SOG und SCROG. SOG (ich glaube, das ist eine Abkürzung für„Sea of Green") bedeutet, dass wir pro Quadratmeter viele Pflanzen haben, denen wir einige Tage oder überhaupt keine Zeit geben, bevor wir sie geradewegs in die Blüte schicken. Die Pflanzen bilden in der Folge wenige oder gar keine Seitenzweige und brem­sen ihr Höhenwachstum. Das Resultat ist eine Stange mit Buds von oben bis unten. Dieses Verfahren ist bei kommerziellen Growern besonders beliebt.

Wenn wir unseren Pflanzen etwas mehr Zeit zum wachsen geben, erhalten sie die Zeit zur Bildung von Seitenzweigen, so dass wir buschige Pflanzen bekom­men - und das ist die Methode, die von den meisten Growern angewandt wird. Stehen nur wenige Pflanzen in einem Quadratmeter, kann man sich für die Anwendung der SCROG Technik entschei­den. Mit „scrogging" meine ich, dass wir die Spitze des Haupttriebes entfernen. Im Grunde genommen ist es eine Art des „Köpfens". Der Haupttrieb befindet sich in der Mitte der Pflanze auf dem Hauptstängel. Der bildet neue Blätter und Seitenzweige. Wenn wir diese Spitze abschneiden, stoppt die Pflanze ihr Wachstum nach oben. Daraufhin verteilt die Pflanze ihre Energie auf die verblei­benden Seitenzweige. Demzufolge wach­sen alle Seitenzweige kräftiger. Auf diese Weise entsteht eine in die Breite gehende Pflanze mit Seitenzweigen, die etwa die gleiche Höhe aufweisen. Die meisten Buds finden sich allerdings am obersten Rand, wo das meiste Licht einfällt. Die Pflanze ist am Ende kleiner, aber fetter.

Das Kappen der Spitze geschieht am besten ziemlich früh - nach zwei Wochen Wachstum, spätestens eine Woche vor Beginn der planmäßigen Blüte -, wenn man Vorteil daraus ziehen will. Der Pflanze muss Zeit gegeben werden, um sich an den Prozess zu gewöhnen. Auf diese Weise kannst du mit einigen wenigen Pflanzen eine größtmögliche Ernte erzielen.

Das Nettoergebnis

Ein Scrogging-Experte bringt über sei­nen Pflanzen ein Netz an, was die Seitenzweige dazu bringt, sich schön gleichmäßig auszubreiten, so dass jeder Zweig die maximale Menge Licht erhält. In der Blühphase bildet sich eine pracht­volle Formation von Buds aus. Mit der SOG-Methode indessen hat man am Ende einen riesigen Bud und nur ein paar mit­telgroße bis kleinere Buds an der Pflanze. Die SCROG-Methode liefert eine große Anzahl mittelgroßer Buds. Ein Vorteil: Das Risiko eines Schimmelbefalls ist geringer, weil anstatt eines großen Buds viele klei­nere Buds vorhanden sind. In einer feuch­ten Umgebung, oder wenn es Probleme mit einer zu hohen Luftfeuchtigkeit im Anbaubereich gibt, ist Scrogging deshalb ein gutes Verfahren, um das Risiko der Bud-Fäulnis gering zu halten.

Bei korrekter Anwendung ergibt sich bei beiden Anbaumethoden ein etwa glei­cher Ertrag. Es hängt viel von der jewei­ligen Pflanzensorte ab. Eine Sorte kann für eine bestimmte Anbautechnik besser geeignet sein als eine andere. Bei der SOG-Methode wird am besten eine Pflanze genommen, von der bekannt ist, dass sie einen riesigen Hauptbud sowie länglich geformte Buds und wenige Seitenzweige produziert. Für Scrogging wird eher eine Sorte bevorzugt, die viele Seitenzweige ausbildet - vor allem eine Menge Buds auf diesen produziert - sowie einen kräftigen Stängel entwickelt.

Wird die Scrogging-Methode gewählt, ist es ratsam, die untersten Zweige zu entfernen. Wir wollen sicherstellen, dass möglichst viel Energie zu den obersten Zweigen geleitet wird, wohin das Licht der Lampen fällt. Die tiefsten Seitenzweige erhalten wenig oder gar kein Licht und produzieren deshalb fusselige Buds. Durch ihre Beseitigung zirkuliert die Luft unter den Pflanzen gut und alle verfüg­bare Energie wird zu den oberen Buds befördert. Das Gleiche kann auch bei der SOG-Methode gemacht werden, wenn du siehst, dass das Blattwerk zu dicht wird. Werden bei einem SOG-Anbau die untersten Seitenzweige der Pflanzen ent­fernt, entwickeln sich die höheren Zweige besser, sie strecken sich aus, wachsen also näher zur Lichtquelle hin und werden schwerer.

Es gibt viele Variationsmöglichkeiten, mit denen du natürlich experimentieren kannst. Manche Grower schneiden in der vegetativen Phase alle Seitenzweige ab und belassen nur 4-6 der am besten ent­wickelten Zweige an der Pflanze.

Damit sich unsere Pflanzen so willkom­men wie möglich fühlen, würde ich raten, ihnen immer lauwarmes Wasser (ca. 23 Grad) zu geben. Für uns fühlt sich das immer noch recht kalt an. Denn kaltes Wasser lässt die Wurzeln unserer Pflanzen in eine Art Schockstarre verfallen und verzögert dadurch das Wachstum und die Blüte der Pflanzen.

Abschließend möchte ich hinzufügen, dass die Wachstumsphase ebenso wich­tig ist wie die Blühphase, wenn nicht noch wichtiger. Sie dient als Grundlage für eine gesunde Blühphase. Umso besser du den Anbau hinkriegst, umso schneller bist du in der Lage, im Verlauf der Anzuchtphase die Pflanzen auf die ideale Größe zu bringen, wobei du die Zeit einsparen kannst, die sie in der Wachstumsphase benötigen würden - und dadurch gewinnst du nicht nur Zeit, sondern sparst auch elektrischen Strom.

In der nächsten Ausgabe beschäftigen wir uns mit dem Beginn der hochwichti­gen Blühphase.

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