100 % weiblich – So funktionieren feminisierte Hanfsamen

  • 13. Mai 2011
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In unserem fünften Teil der Breeding-Reihe wollen wir das Thema Feminisieren genauer betrachten. Hierbei geht es. um die Herstellung von weiblichem Saatgut. Wir werden die verschiedenen Methoden kurz ansprechen und erklären welche Vorgänge sich in der Pflanze abspielen und welche der angesprochenen Möglichkeiten die beste und einfachste ist. Doch fangen wir ganz vorne an und klären erst einmal ein paar grundlegende Fragen und Fakten.

Ich habe oft gelesen das Grower denken feminisiertes Saatgut sein im Grunde zwittrig und die Möglichkeit von Zwittern sei dementsprechend hoch. Das ist nicht so. Man muss hier klar unterscheiden. Pflanzen aus regulären Hanfsamen besitzen das weibliche X und das männliche Y Chromosom und haben somit die Möglichkeiten beide Geschlechter auszubilden. Feminisierte Hanfsamen besitzen dagegen nur rein weibliche Chromosomen, daher werden alle Pflanzen das weibliche Geschlecht ausbilden können, da das männliche Chromosom komplett fehlt und nicht mit vererbt wurde. Doch wieso gibt es bei feminisierten Hanfsamen so oft Zwitter?

Die Frage kann man ganz leicht beantworten. Man muss wissen, daß die Selektion der wichtigste Part der Herstellung von feminisierten Hanfsamen ist. Es ist extrem wichtig eine 100% weibliche Pflanze zu selek­tieren. Schon kleinste Anzeichen von männlichen Blüten sind denkbar ungeeignet, um mit dieser Pflanze zu arbeiten oder gar kommerziell zu züchten. Im Idealfall selektiert und testet man die Elternpflanzen mehre­re Male unter verschiedenen Bedingungen, um wirklich eine leichte Zwitteranfälligkeit ausschliessen zu können. Hat man nun eine oder zwei reine weibliche Pflanzen selektiert, kann man mit ihnen weiter arbeiten. Das ist auch der Grund warum man niemals mit genetischen Zwittern, also mit Pflanzen die in ihren Genen Zwittermerkmale besit­zen, feminisierte Hanfsamen herstellen kann. Diese werden immer X und Y Chromosom mit in die nächste Generation übertragen und somit zu 80%tiger Wahrscheinlichkeit wieder Zwitterpflanzen hervorbringen. Auf die weiteren Vorgänge in den Pflanzen kommen wir aber später noch­mal genau zu sprechen, vorher will ich mehrere Methoden zur Herstellung von feminisierten Hanfsamen kurz ansprechen.

Es gibt viele Möglichkeiten um feminisierte Hanfsamen herzustellen. Einige funktionieren besser als andere und bringen mal mehr und mal weniger Erfolg. Vor vielen Jahren wurden noch männliche auf weibliche Pflan­zen gepfropft. Es wurde mit Lichtstress versucht bei einer weiblichen Pflanze männliche Blüten zu erzeugen. Das setzt aber einiges an Erfahrung und Wissen voraus, zudem funktioniert diese Methode nicht bei allen Sorten gleich gut. Es gibt bestimmte Lichtstörzyklen, welche die Bildung von männlichen Blüten auf weiblichen Pflanzen unterstüt­zen. Hier ist viel Erfahrung und genaue Kenntnisse der Pflanzen unab­dingbar. Heute wird diese Methode nur noch sehr selten angewendet aber auch mit ihr ist es möglich rein weibliches Saatgut zu produzieren. In diesem Fall stressen wir eine weibliche Pflanze und zwingen sie so zur Ausbildung von Pollensäcken. Diese Stresszwitter sind etwas ganz anderes als genetische Zwitter.

Dieser Unterschied macht den Erfolg oder den nicht Erfolg aus.

Heutzutage haben sich zwei Herstellungsmethoden für feminisierte Hanfsamen durchgesetzt, wobei diese beiden im Prinzip auf die gleiche Art und Weise funktionieren.

Am häufigsten findet die STS Methode Anwendung, bei der die Pflanze bei Blüteeinleitung mit einer Mischung aus zwei Chemikalien besprüht wird. Zum einen ist das Natriumthiosulfat, das nicht direkt auf die Pflanze wirkt, sondern nur eine bessere Lösbarkeit der zweiten Chemikalie, des Silbernitrats zum Ergebnis hat. Dagegen wirkt Silbernitrat direkt auf die pflanzeneigene Hormonproduktion und ermöglicht so das Ausbilden von männlichen Pollensäcken auf rein weiblichen Pflanzen. Die Silberionen blockieren die Bildung des Hormons „Äthylen“, das nachweislich für die Bildung der weiblichen Blüten verantwortlich ist. Dadurch daß die Ethylenproduktion extrem gedrosselt und sogar kurz­zeitig aufgehoben wird tritt ein anderes pflanzeneigenes Hormon in den Vordergrund. Gibberiline – sind verantwortlich für die Bildung männlicher Blütenständen. Somit werden auf einer weiblichen Pflanze männliche Blütenstände gebildet.

Hier taucht aber schon das erste Problem auf. Jede Genetik braucht verschiedene Dosierungen, damit die Äthylenbildung zum Stillstand kommt. Ist das Level in der Pflanze noch zu hoch entstehen zwar Pollensäcke, die aber keinen Pollen ausbilden. Es kann auch passieren das nur impotenter Pollen zur Verfügung steht oder die Menge so klein bleibt, das man ihn nur schlecht bis gar nicht sammeln kann. Es ist somit nicht einfach für eine Sorte die genaue Dosierung festzulegen, im Gegenteil. Es braucht viele Tests, Erfahrung und Wissen, um die opti­male Dosierung herauszufinden. In der Regel bilden STS Männchen nur

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