White Rhino - Nirvana Seeds

Es heißt, dass man mehr für sein Geld bekommt, wenn man die White Rhino anbaut, und das kann ich voll und ganz bestätigen. Das Zeug ist so kräftig und sauber, dass man davon ausgehen kann, es mit ein paar großartigen Genetiken zu tun zu haben. Mein Kompliment an Nirvana, wo man es geschafft hat, einige erstaunliche Strains zu züchten, die zudem für den Ottonormal-Grower erschwinglich sind.

Für die Dauer der vegetativen Phase habe ich meine beiden White Rhinos für fünf Wochen in meinem C22 unter eine 400-Watt-Metallhallogenlampe gestellt. Sie entwickelten sich prächtig. Sie wiesen einen engen Internodienabstand auf und hatten bereits eine Woche früher als meine anderen Pflanzen wechselseitige Internodien. Ich habe eine der Rhinos beschnitten, und bei der anderen habe ich den halbherzigen Versuch eines Low Stress Trainings gestartet. Ich hatte zwei Phänotypen der Rhino. Phäno 1 war mehr Indica, und die andere, die sich sehr viel mehr in die Länge streck­te, war offensichtlich mehr Sativa.

Was ich schließlich erreichte, war, dass Phäno 1 ganze 64 Tage blühte und Phäno 2 insgesamt 66 Tage. Ich suchte mir eini­ge bernsteinfarbene Trichome - vielleicht zehn Prozent - raus, bevor ich sie raus­zog. Sie zum Blühen zu bringen, war auch ganz einfach. Ich habe ungefähr alle drei Tage vier Teelöffel Tiger Bloom dazu­gegeben und einmal die Woche einen Schwall Wasser. Sie haben die Nährstoffe förmlich verschlungen. Kein einziges Blatt ist mir verbrannt. Phäno 1 hatte eine längliche Bud-Struktur und bildete keine langen Colas aus, sondern jede Menge einzelne Bud-Ansätze, mit schwe­ren Nuggets daran. Die Buds hatten eine wunderschöne kristallklare dunkelgrüne Farbe und waren sehr dicht! Mit hüb­schen karamelfarbenen Stempeln. Auch im trockenen Zustand behielten sie die­ses wunderschöne Äußere bei. Bei Phäno 2 erinnerten die Buds von ihrer Form her eher an einen Weihnachtsbaum. Auch waren sie eher zart, aber immer noch wunderschön.

Die Trichome an diesen Buds waren bezaubernd. In dem Moment, da sie sich trüb färben, schwellen sie auf diese enorme Größe an. Die Buds sind von ihnen buchstäblich wie von einer Decke umhüllt. Vermutlich nennt man die Pflanze aus diesem Grund„White“ Rhino.

High: Definitiv schleichend. Man zieht daran und denkt zunächst, dass man überhaupt nicht high wird – und plötzlich geht man ab. Das körperliche Erleben ist echt intensiv. Sowohl bei meinem Freund als auch bei mir sind Teile unseres Körpers taub geworden. Meine Hände waren so taub, dass ich mich darauf konzentrieren musste, der Kellnerin die Speisekarte in die Hand zu drücken. Ich fand das High nicht intellektuell, was meiner Erfahrung mit den meisten Sativas entspricht, aller­dings war es auch kein stumpfsinniges High. Man könnte es eher als eupho­risch bezeichnen, sprich, man ist tatsäch­lich in der Lage, mit demjenigen, mit dem man gerade zusammen ist, einen anderen Raum zu betreten und diese Erfahrung zu genießen. Es kam mir so vor, als wäre der Geräuschpegel in der Bar heruntergeregelt worden. Wie bei einem Fernsehgerät oder so. Mit einem auf diese Weise gedämpften Hintergrund konnte man leichter Entscheidungen treffen oder besser einschätzen, womit man sich in dem jeweiligen Moment am eindringlichsten zu befassen hatte.

Als ich dieses Gras geraucht habe, hatte ich zum ersten Mal seit langer Zeit das Gefühl, in einem eher unangenehmen High zu sein, sprich, zu stark high zu sein. Das war vor allem der Fall, als wir auf der Autobahn fuhren und ich davon überzeugt war, dass der LKW hinter uns jeden Moment dafür sorgt, dass wir von der Straße gefegt werden. Das ging aber anscheinend recht schnell vorbei und dann setzte das euphorische High ein, das ich eben beschrieb.

Dieses Gras hat definitiv eine lang anhal­tende Wirkung. Einige Züge davon und ich war für einige Stunden drauf. Das ist Gras der Spitzenklasse. Ich denke, dass jeder diese Sorte anbauen sollte!

Verwendete Wattzahl während der Blütezeit: 410 W bis 1000 W. Gezogen habe ich diese Babys aus zwei AK-47 und zwei Mother‘s Finest in einem C22. Sie waren unter 600-Watt-HPS und wurden mit einem s265-dayton­Lüfter gekühlt. Gezogen habe ich sie in guter Fox Farm Ocean Forest Erde. Alle drei Tage haben sie vier Teelöffel Tiger Bloom bekommen und einmal in der Woche einen Schwall Wasser. Ich habe die ganze Zeit gefiltertes Wasser benutzt. Außerdem habe ich einmal in der Woche Melassesirup ver­wendet und denke, dass sich das auf den Geschmack ausgewirkt hat, da der Geschmack der Buds sehr offensicht­lich war. Die Vegetationsphase fand in 7,5-Liter-Eimern statt, die Blütenphase in knapp 20-Liter-Eimern.

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