Arthur und sein schwarzes Outdoor Marihuana Gras

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In dieser Serie für den biologischen Züchter steht jedes Mal ein ande­rer Grasbauer aus den Niederlanden im Scheinwerfer. Dieses Mal ist es Arthur, ein 38-jähriger Maurer aus der Nähe von Nimwegen. Nicht im Licht künstlicher Lampen, sondern im prallen Sonnenschein teilt er seine Erfahrungen im Outdoor-Geschehen.

Der größte Unterschied zwischen der In- und Outdoorzucht von Gras ist natürlich, dass man nur einmal pro Jahr ernten kann. Es ist im Prinzip mehr Nervenarbeit, da man immer nervöser wird, je näher die Zeit der Ernte kommt. Das geht nicht nur mir so, sondern beinahe dem halben Dorf. Das kommt dann hauptsächlich durch die Flugzeuge, die manchmal so niedrig fliegen, dass man die Abzeichen der Polizisten darin erkennen kann. Sie wissen alles und haben vor, das ganze Areal zu fotografieren. Allerdings haben wir etwas Glück. Wir bauen meistens “Double Powerplay” (doppelt lila) an, und die ist anscheinend aus der Luft schwieriger zu erkennen als andere Grassorten. Auf jeden Fall, so lange es gut geht. Wir können immer noch künstliche Rosen dazwischen hängen, wenn der Erntezeitpunkt näher rückt.

Natur

Die Outdoorzucht von Gras ist eigent­lich kein Problem. Man pflanzt alles ein und muss sich ansonsten nicht darum kümmern. Zumindest wenn man den Garten ziemlich in Schuss hat. Erst im Herbst beginnt die Arbeit: ernten, trock­nen und schneiden. Man muss das Wetter und die verschiedenen Wetterstationen gut beobachten. Ich habe einmal zuse­hen müssen, wie beinahe eine ganze Ernte missglückte, da sich durch zu hohe Luftfeuchtigkeit Schimmel gebildet hatte. Die Pflanze stammt aus Gebieten, in denen der Herbst trocken und warm ist, während wir hier oft einen feuchten und kalten Herbst haben. Hier ist das Risiko eines Schimmelbefalls viel größer, und wenn es so weit ist, muss man à la minute ernten. Das ist ein Nachteil von Outdoor-Gras. Es kann vorkommen, dass man ern­ten muss, obwohl es noch gar nicht reif ist. Es muss alles ab, ansonsten geht alles ein. Dann erhält man aber eben keine gute Qualität. Man ist immer abhängig von der Natur. Der letzte Sommer war sehr schön, aber auch der Spätsommer und der Herbst waren prächtig. Dann erhält man sehr schönes, reifes Gras. Wir hatten jedoch auch schon schlechte Jahre, und dann wiegt das Gras beinahe nichts. ’Powerplay’, ganz besonders ‚Double Powerplay’, ist uns heilig. Diese Pflanze ist in meinen Augen am resistentesten gegen allerlei Krankheiten. Das Ergebnis ist immer perfekt, und außerdem ist dies eine Pflanze, die man früher ernten kann, als die meisten anderen Pflanzen; nämlich bereits Anfang September. Mitte Oktober oder selbst noch später. Ich finde das bes­ser als jede andere Variation, und ich habe schon viele probiert in meinen beinahe zwanzig Jahren Zuchterfahrung.

Ein weiterer großer Unterschied zur Indoor-Zucht ist die gleichzeitig zu trock­nende und zu schneidende Menge Gras, die zur Ernte aufkommt. Menschen, die zum ersten Mal ein Feld mit Cannabis bebauen, unterschätzen das oftmals. Wenn man das Gras zum ersten Mal pflanzt, sollte man nicht mehr als fünf­zig Pflanzen kultivieren – das jedenfalls ist mein Rat. Manche Menschen fan­gen gleich mit zweihundert oder mehr Exemplaren an. Und erst, wenn dann die Ernte ansteht, kriegen sie mit, dass das unheimlich viel Präzisionsarbeit ist.

Ernten

Beim Ernten entfernen wir als erstes die obersten Spitzen, so dass die seit­lichen Spitzen noch etwas reifen können. Bevor wir die aber dann zum Trocknen aufhängen, entfernen wir die großen Blätter. Das ist eigentlich eine echt sozi­ale Beschäftigung. Wir machen das in einer großen Gruppe, manchmal haben wir zwanzig Schneider gleichzeitig einge­spannt. Allerdings muss ich dazu sagen, dass wir das letzte Mal so ungefähr sechs­hundert Pflanzen hatten. Das war dann schon ein wenig übertrieben; wir wollten es ja eigentlich nur mal ausprobieren. Durch den schönen Herbst konnten wir in drei Etappen ernten. Erst die obersten Spitzen und dann von oben nach unten. Wir mussten einfach jeden Tag in aller Ruhe durchs Feld laufen und nur die reifen Spitzen abschneiden. Das geht natürlich nur, so lange das Wetter es zulässt.

Vor dem Ernten schaue ich mir die Pflanzen an. Schaue, ob sie auch wirklich reif sind. Je reifer, desto besser. Ich war auch schon mal so dumm, zu früh zu ernten. Aber ich muss mich natürlich nach dem Wetter richten. Wenn in der Wettervorhersage eine einwöchige Regenperiode mit 80- bis 90-%iger Regenwahrscheinlichkeit angekündigt wird, und wenn gleichzeitig meine Pflanzen schon ziemlich reif sind, dann hole ich sie rein.

Man darf die Gewächse aber niemals rein­holen, wenn sie noch nass sind. Denn eine nasse Ernte wird nachher höchstens zur Hälfte brauchbar sein. Ein guter Teil

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