Mehr Marijuana Gras mit Kohlendioxid?

No Comments

Hier berichte ich über meine Erfahrungen mit der Kohlendioxid­Begasung (CO2) von Cannabis, und ich möchte vorab anmerken, dass ich die hier beschriebenen Techniken nicht empfehle, wenn im Growraum ein starkes Belüftungssystem betrieben wird. Mein Fazit vorweg: Die gesamte Kohlendioxid-Begasung hat rein gar nichts gebracht, außer den herben Verlust von Geld. Achtet also lieber auf alles andere, dann habt ihr nachher auch ordentliche Erträge.

Aber wie fing das alles eigentlich an? Wie kam ich auf die Idee, mein Cannabis mit Kohlendioxid zu begasen? Angeblich maximieren sich die Graserträge um bis zu 40 Prozent, wenn man den Kohlendioxid-Wert im Growraum von 400 ppm (Parts per Million) auf 1600 ppm anhebt. Das Gras soll dann außerdem schneller rei­fen. Von dieser Warte aus betrachtet geht das mit einer Ertragssteigerung einher, weil wegen der schnelleren Reifezeit über das Jahr mehr Ernten möglich sind. Man würde mit der Kohlendioxid-Begasung seinen Ertrag also um über 50 Prozent steigern können. Das wäre enorm. Das wären 1,5 Gramm pro eingesetztem Watt und mehr, man käme bei der Verwendung von 600 Watt locker auf ein Kilo trockenes Ganja. Das sind natürlich Aussichten, denen sich ein Grower nur schwer verschließen kann. So war es auch bei mir. Ich kauf­te einen Kohlendioxid -Controller sowie eine Zehn-Kilo-Flasche Kohlendioxid. Ich wollte ab sofort Rekorderträge einfahren.

Irgendwann hatte ich meine CO2-Anlage erfolgreich integriert. Jetzt konnte es losgehen. Allerdings sollte man wissen, dass sich Kohlendioxid nur bis zu einem gewissen Grad gleichmäßig in der Luft verteilt, irgendwann beginnt es, sich am Boden abzusetzen – und das kann dann gefährlich werden. Es ist schon so man­cher kleine Hund in einem Weinkeller ums Leben gekommen, und das nur wegen des Kohlendioxids. Bei 1600 ppm löst sich das Gas aber noch in der Luft auf und ver­teilt sich somit.

Die Anlage lief also, und ich begaste die Pflanzen. Meine Erträge müssten also geradezu explodiert sein, oder? Fehlanzeige, die Erträge stiegen nur ein wenig an. Aber das hatte einen anderen Grund. Die Kohlendioxid-Anlage war letzt­lich sinnlos, ein Placebo für die Pflanzen, und dem Cannabis hat die aufwändige Begasung nichts gebracht. Wieso eigent­lich nicht? Vermutlich liegt das daran, dass ich meinen Growraum regelmäßig und kräftig lüfte. Damit habe ich natürlich auch das Kohlendioxid ins Freie befördert. Das wollte ich aber nicht wahrhaben, des­halb habe ich die CO2-Versorgung nicht eingestellt. Irgendwann kam ich auf die Idee, noch mehr Gas zu verteilen, um den Ertrag nun merklich zu steigern. Deshalb kaufte ich mir für viel Geld einen CO2-Computer, denn der kann etwas, das ein­fache Controller nicht hin bekommt: Der Computer kann auf einen CO2- Wert eingestellt werden, bis zu dem er das Gas abgibt. Über seine integrierte Steckdose gibt er den Impuls dann an das Entnahmeventil weiter. Zunächst betrieb ich den Computer mit einer Zehn-Kilo­Flasche und mit einem ppm-Wert von 1600. Das hatte lediglich zur Folge, dass die Flasche nach drei Tagen leer gewesen ist. Natürlich hatte ich keine Lust, alle drei Tage eine neue Flasche mit Gas zu kaufen – da kam mir folgende Idee: Propangas (C3H8) verbrennt sauber zu Kohlendioxid (CO2) und Wasser (H2O). Beides ist für die Natur nicht schädlich – im Gegenteil: Beides wird von ihr benö­tigt. Aus Propan und fünf O2-Molekülen entstehen drei CO2 – und vier H2O­Moleküle. Wie viel entsteht nun aus einem Kilo Propangas? Um dieses zu berechnen fehlt noch das Atomgewicht. Kohlenstoff hat eine Atommasseneinheit (u) von etwa 12, Wasserstoff von etwa 1 und Sauerstoff von etwa 16. 3 x 12 (36) + 8 x 1 (8) = 44 Das ist das Gewicht eines Propanmoleküls in u. 3 x 12 (36) + 6 x 16 (96) = 132 Das ist das Gewicht des bei der Verbrennung entste­henden CO2-Gases in u. 8 x 1 8) + 4 x 16 (64) =72 Das ist das Gewicht des bei der Verbrennung entste­henden H2O-Gases in u. Bei der Verbrennung von einem Kilo Propangas entstehen drei Kilo CO2 und 1,636 Kilo Wasser. Anders ausgedrückt entstehen bei der Verbrennung von Propangas also 300 Prozent CO2 und 163,6 Prozent Wasser. Aus 11 Kilo Propangas entstehen 33 Kilo CO2-Gas und 18 Kilo Wasserdampf. (Entnommen aus dem Buch Nutzhanf, Ausschweifungen Technik, welches von mir stammt.) Somit ist es also eigentlich total unproduk­tiv, Kohlendioxid aus den teuren Flaschen zu verwenden. Wesentlich effektiver wäre es, Propangas zu Wasser und CO2 zu ver­brennen. Und das war nun der Punkt, an dem ich mir die Hotbox kaufte, obwohl mich der Name schon hätte abschrecken müssen. Eigentlich wäre es viel billiger gewesen, das Gas mit einem Katalytofen zu verbrennen, der kostet nur ein Zehntel der Hotbox. Aber ich glaubte, eine Hotbox erzeuge weniger Wärme, außerdem wollte ich in der Nachtphase kein Gas verbrennen. Mit einer Zeitschaltuhr ver­sehen, kann ein CO2-Computer aber zu jeder erdenklichen Zeit seinWerk begin­nen. Zwar hatte ich nun meine Hotbox, ich konnte sie aber wegen Platzmangels nicht aufstellen. Deshalb montierte ich sie auf Höhe der Pflanzenspitzen in der Blütekammer.

Incoming search terms:

  • evde esrar yetiştirme teknikleri
  • saksıda esrar yetiştirme teknikleri
  • kapalı alanda esrar yetiştirme
  • evde esrar yetiştirme yöntemleri
  • chambre de culture cannabis
  • evde kenevir yetiştirme teknikleri
  • kenevir yetiştirme yöntemleri
  • muj homebox
  • evde kenevir yetiştirme yöntemleri
  • esrar yetiştirme teknikleri

  • hotbox co2 geeft licht in kweekruimte
  • marijuana e co2
  • comment augmenter le rendement du cannabis
  • co2 ppm grow blüte
  • saksıda esrar yetiştirme teknikleri
  • katalytofen schimmel hohe luftfeuchtigkeit
  • hanf ertrag steigern
  • evde kenevir yetiştirme yöntemleri
  • hanfanbau medizin 2011 ch
  • wann mıt co2 begasung anfangen bei hanf

 

More from our blog

See all posts
No Comments